Verkehrsrecht-News vom - 5 min Lesezeit
Mit der kalten Jahreszeit ändern sich die Bedingungen auf der Straße. Mit diesen 10 Tipps des ADAC kann man sein Auto für den Winter wappnen.
das Wichtigste zuerst
- Beanspruchung im Winter: Kälte, Eis und Schnee belasten Flüssigkeiten, Bereifung und Fahrzeugelektronik deutlich stärker als gewöhnlich. Daher sollten Autofahrer vor Einbruch des Winters bestimmte Maßnahmen treffen.
- 1. Fenster putzen: Scheiben innen und außen reinigen. Lüften schützt vor Beschlag von innen.
- 2. Waschwasser prüfen: Frostschutz beimengen, um ein Einfrieren der Waschanlage zu verhindern.
- 3. Scheibenwischer checken: Verschlissene Blätter tauschen und die Gummis nachts mit Isolationsfolie vor Frost schützen.
- 4. Kühlerfrostschutz: Flüssigkeitsstand kontrollieren und ggf. Kühlflüssigkeit bis mindestens -25 °C einfüllen.
- 5. Autobatterie prüfen: Auf schwaches Anspringen achten und gegebenenfalls kontrollieren lassen.
- 6. Beleuchtung anpassen: Funktion aller Leuchten prüfen sowie Leuchtweite und Neigungswinkel einstellen.
- 7. Winterreifen aufziehen: Faustformel: von Oktober bis Ostern. Auf mindestens 4 mm Profiltiefe achten.
- 8. Autowäsche & Lack: Tausalz regelmäßig abwaschen und den Lack mit Politur oder Wachs erhalten.
- 9. Fahrweise anpassen: Sanft manövrieren und Notfallausrüstung im Auto mitführen.
- 10. Bußgeldvorwürfe nicht ignorieren: Bußgeldpost nicht einfach hinnehmen, sondern am besten über Geblitzt.de prüfen lassen.

© Claudiu Maxim / shutterstock.com (Symbolbild)
Wintercheck für das Auto: So bereitet man sein Fahrzeug vor
Kalte Hände, Dicke Mäntel und hin und wieder einen warmen Glühwein: Mit dem Winter ändern sich die Gewohnheiten und der Alltag. Doch nicht nur der Mensch passt sich der kalten Jahreszeit an. Auch das Auto benötigt bei Frost, Eis und Schnee besondere Pflege und Wartung, da Flüssigkeiten, Bereifung und die Fahrzeugelektronik stärker beansprucht werden. Autofahrer sollten daher einen Blick auf die folgende Checkliste des ADAC werfen, um bestens für den Wintereinbruch gerüstet zu sein.
1. Fenster putzen
Gerade bei Nebel oder schlechter Sicht ist es essenziell, den Durchblick zu behalten. Deshalb sollten alle Fahrzeugscheiben – sowohl im Innenraum als auch außen – regelmäßig gereinigt werden. Beschlagen die Scheiben von innen, lässt sich dies durch die richtige Einstellung von Heizung und Lüftung beheben. Zudem verhindert eine nicht zu feuchte Luft, dass Dichtungen und Schläuche spröde werden.
2. Waschwasser prüfen
Um die Windschutzscheibe dauerhaft sauber zu halten, braucht es ausreichend Scheibenwischwasser. In den kalten Monaten des Jahres sollte der Mischung zudem ein geeigneter Winterreiniger mit Frostschutz beigemengt werden, der das Gefrieren der Flüssigkeiten verhindert. Streikt die Scheibenwaschanlage, kann dies unter schwierigen Witterungsbedingungen zu einer gefährlichen Einschränkung der Sicht führen.
3. Scheibenwischer checken
Schlieren auf der Scheibe? Dann wird es Zeit für neue Wischerblätter. Ohne funktionierende Scheibenwischer loszufahren, kann zu einer echten Gefahr werden, da die Sicht bei Regen oder Schnee schlagartig gegen null sinkt. Der ADAC rät zusätzlich dazu, die Scheibenwischergummis über Nacht mit Isolationsfolie vor dem Anfrieren zu schützen.
4. Kühlerfrostschutzmittel nachfüllen
Ein Schaden am Kühler ist nicht zu unterschätzen und geht schnell ins Geld. Autofahrer sollten ihre Kühlanlage daher mit einem Frostschutzmittel bis minus 25 Grad Celsius ausstatten. Prüfgeräte zur Kontrolle sind an Tankstellen oder in Werkstätten erhältlich. Fällt der Kühlwasserstand unter die Markierung für die kleinste Menge, sollte man die Ursache für den Flüssigkeitsverlust professionell überprüfen lassen.
5. Autobatterie im Blick behalten
Laut dem ADAC ist die Autobatterie die Nummer-eins-Ursache für den Großteil aller Pannen. Der Club empfiehlt daher, schon bei milden Temperaturen auf die Reaktion beim Anlassen zu achten. Fällt diese eher schwach aus, sollte man aufhorchen und die Batterie prüfen beziehungsweise rechtzeitig ersetzen lassen.
6. Beleuchtung anpassen
Seit der Zeitumstellung Ende Oktober sind die Tage wieder deutlich kürzer geworden. Damit werden die Scheinwerfer und Leuchten am Auto wieder wichtiger. Autofahrer sollten daher jedes einzelne Leuchtmittel an ihrem Fahrzeug prüfen. Dabei ist es empfehlenswert, neben der bloßen Funktionstüchtigkeit auch auf die korrekte Leuchtweite und den richtigen Neigungswinkel zu achten.
7. Winterreifen aufziehen
Damit die nächste Fahrt nicht zur Rutschpartie wird, ist bei kalten und vereisten Straßen die richtige Bereifung erforderlich. Einen vom Gesetzgeber konkret vorgeschriebenen Zeitraum für deren Montage gibt es nicht. Als Faustformel kann man sich jedoch merken, dass man von O bis O (also von Oktober bis Ostern) auf Winterbereifung setzen sollte. Der ADAC weist zudem darauf hin, dass eine Profiltiefe unter 4 mm bei Kälte nicht mehr verkehrssicher ist.
8. Auto zum Erhalt des Lacks waschen
Die Kombination aus Tausalz, Nässe und niedrigen Temperaturen kann sich verheerend auf die Lackierung eines Kfz auswirken. Autofahrer sollten daher mit Einsetzen der Kälte öfter in der Autowaschanlage vorbeischauen oder selbst den Putzlappen schwingen. Abgesehen davon rät der ADAC zwecks dauerhaftem Schutz zum Auftragen von Politur und Wachs.
9. Fahrweise anpassen
Wer im Winter sicher Auto fahren will, sollte dem ADAC zufolge auch seinen Fahrstil anpassen. Auf glatter Fahrbahn helfen beispielsweise vorsichtiges Gasgeben und ruhige Lenkmanöver. Gerät das Auto ins Schleudern, sofort auskuppeln und leicht gegenlenken. Greift die Lenkung nicht mehr, bleibt nur eine Vollbremsung. Zur Winterausrüstung im Wagen zählen Decke, Besen, Eiskratzer, Abdeckfolie, Enteisungsspray und Starthilfekabel. Wichtig: Den Türschlossenteiser griffbereit außerhalb des Autos aufbewahren.
10. Bußgeldbescheide über Geblitzt.de prüfen lassen
Hierbei handelt es sich ehrlicherweise nicht um einen Check am Fahrzeug, doch man kann es einfach nicht oft genug wiederholen: Bußgeldvorwürfe sollte man (unabhängig von der Jahreszeit) niemals ungeprüft hinnehmen. Wird einem der Vorwurf eines Verkehrsverstoßes gemacht, sollte ein spezialisierter Verkehrsrechtsanwalt den Sachverhalt prüfen. Zu oft kommt es vor, dass Behörden Fehler machen, wodurch Bußgelder, Punkte oder Fahrverbote ungerechtfertigt verhängt werden und sich ein Einspruch lohnen kann.
Quellen
Zusammengestellt von der Redaktion Geblitzt.de.
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