Aktuelle Studie
Seit Anfang des Jahres ist das Tanken durch den CO2-Preis teurer geworden. Der CO2-Preis soll einen Anreiz für den Umstieg auf klimafreundlichere Energien schaffen. Laut einer Studie belastet dies Haushalte mit geringerem Einkommen am stärksten.

Nach einem Gutachten im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) reichen die bisherigen Maßnahmen zum Ausgleich von höheren Spritpreisen nicht aus, um Geringverdiener mehr zu entlasten als Besserverdiener. Die Gruppe der einkommensstärksten würde demnach 30 Prozent der CO2-Mehrkosten wieder zurückerhalten. Die Geringverdiener würden hingegen nur 10 bis 17 Prozent zurückbekommen. Der Grund sieht die Studie in der Pendlerpauschale. Menschen mit höherem Einkommen würde aufgrund des höheren Grenzsteuersatzes profitieren.
Der vzbv-Vorstand Klaus Müller fort die Politik auf darauf zu reagieren. Vorschläge sind der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs sowie ein einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld.
Quellen: fr.de, zdf.de, Studie im Auftrag des vzbv
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